Ansprechpartner

Ansprechpartner

Hanns-Christopher Deppe
info@dc-mallorca.com
0034-971 67 20 20

Wir sprechen Deutsch, Englisch und Spanisch.

LeistungenSanieren oder Neubau? Wann sich welche Variante bei Immobilien lohnt

Eine in die Jahre gekommene Immobilie ist selten direkt bezugsfähig. Oft müssen aufwendige Renovierungs- bzw. Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Hier können hohe Kosten aufkommen. Ein Abriss ist oftmals die bessere Alternative.

Natürlich haben alte Gebäude auch einen einzigartigen Charme, sind aber nicht unbedingt bezugsfertig. Man sollte sich daher im Klaren sein, dass das Sanieren mit hohen Kosten verbunden sein kann. Manchmal ist es daher ratsam, das Gebäude abzureißen und neu aufzubauen. 

Entscheidung abwägen und Immobilie bewerten lassen

Bevor Entscheidungen getroffenen werden, sollten Sie die Immobilie eingehend von einem Fachmann begutachten lassen. Diese Bestandteile sollten dabei nicht vergessen werden: 

  • Tragwerk 
  • Gebälk und Dach
  • Materialien 
  • technische Ausstattung 
  • Gehäuse
  • Bausubstanz 
  • Balken
  • Unterkellerung
  • Feuchtigkeiten
  • sanitäre Ausstattung
  • Kanalisation 

Von einem Fachmann bewertet, können Sie so feststellen, ob sich das Gebäude in einem guten Zustand befindet oder schwere Mängel vorweist. Die Entdeckung verdeckter Gebäudeschäden im Gehäuse, der Bausubstanz oder dem Tragwerk, können eine Behebung und komplette Sanierung sehr erschweren.

Auch sollte man sich über die energetischen und architektonischen Vorstellungen des neuen Hausherrn in Betracht ziehen. Sollte dieser höhere Raumdecken oder vielleicht einen Keller wünschen, wird ein Abriss fast vorprogrammiert.

Auf das Gesetz zum Thema Sanieren oder Neubau achten

Da die Gesetzgebung heutzutage in Bezug auf Sanierungen sehr strenge Vorgaben vorweisen, können die Kosten für Umbauten schnell in die Höhe schießen. Gerade Umbaukosten für Gebäude aus dem fünfzigern, sechzigern und siebzigern Jahren können die Kosten in die Höhe treiben, da in diesen Zeiträumen nicht viel Rücksicht auf Energiekosten genommen wurde. 

Oftmals trifft man auf schlecht oder gar nicht isolierte Außenwände und undichte Unterkellerungen, einfach verglaste Fensterfronten, veraltete Heizsystem oder ineffiziente Elektrospeicherheizungen, marode Rohrleitungen und unzeitgemäße Elektroinstallationen – all das muss mit viel Aufwand erneuert werden. 

Augen auf bei Sanierungsmaßnahmen von besonderen Immobilien

Auch wenn es um Renovierungsarbeiten in anderen Ländern geht, sollte man hohe Kosten einkalkulieren. Wer beispielsweise eine Finca auf Mallorca erwirbt und diese sanieren möchte, muss sich mit Baugenehmigungen des jeweiligen Landes auseinandersetzen. Gerade die Insel Mallorca hat strenge Auflagen, wenn es um Sanierungsmaßnahmen von Immobilien geht. Hier sollte stets langfristig geplant sowie mit einem lokalen Architekten kooperiert werden. 

Auch Immobilien, die vom Standard abweichen, können hohe Kosten bei einer Sanierung verursachen. Der Umbau einer Kaltdachkonstruktion ist besonders arbeitsaufwendig und sehr kostspielig. Diese Dächer kommen bei Bungalow-Bauten vor, die bestehende Dachkonstruktion muss meist komplett abgerissen und neu aufgebaut werden, da die Luft unter der Abdichtung durchströmt. Isolieren ist hier nicht ausreichend. 

Die Frage nach der Kostengrenze für Sanierungen oder Abriss ist ungefähr so zu beantworten: Entsprechen die Sanierungskosten mindestens 75 Prozent der Neubaukosten, ist der Abriss wohl die bessere Lösung.